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Bewegungsjagd auf Schwarzwild

Fördermaßnahmen für Dienstleistungen bei Drückjagden für Einzelreviere und Reviergemeinschaften, sowie für Jagdhunde und Hundeführer.

Sie können Sie sich für die unten genannten Maßnahmen registrieren lassen:

  • Stöberhundeführer – Einsatz von Stöberhunden bei Bewegungsjagden
  • Anerkannter Nachsuchenführer - Nachsuchen bei Bewegungsjagden
  • Jagdausübungsberechtigte – Einsatz von Treibern und Hilfspersonen bei Bewegungsjagden.

Für jedes Jagdjahr ist eine neue Registrierung erforderlich. Nur wer sich vor Beginn der Jagden registriert hat, kann diese Einsätze am Ende der Drückjagdsaison auch abrechnen.

Wie - Schritte der Registrierung:

  1. Tragen Sie im ersten Schritt Ihre E-Mail Adresse im nachfolgenden Formular ein. Sie erhalten dann in der Bestätigungs-E-Mail weitere Anweisungen zum Antragsverfahren. Klicken Sie bitte auf folgende URL "Zum Antragsformular:".
  2. Füllen Sie im zweiten Schritt bitte die Registrierung vollständig aus.
  3. Für die Auswahl „Treiber und Hilfspersonen“ sind anschließend die Revierdaten einzutragen (zu finden z. B. im Pachtvertrag).
  4. Für die Auswahl „Stöberhunde“ oder „anerkannte Nachsuchengespanne“ sind die Hundedaten und z. B. die Ausweisnummer der Anerkennung durch den LJV einzutragen.
  5. Nach dem Abschicken der vollständig ausgefüllten Antragsformulare erhalten Sie eine Bestätigungs-Email an die angegebene E-Mail-Adresse.
  6. Nach dem Klick auf den Link der Bestätigungs-Email erhalten Sie eine Registriernummer für das Zuwendungsverfahren im Jagdjahr 2019/20.
  7. Mit der Registriernummer werden Ihnen zusätzlich Formulare bereitgestellt, die Sie bei den Bewegungsjagden bitte ausfüllen, unterschreiben lassen und später uns als eingescanntes Blatt (Upload) für die Abrechnung einreichen.
  8. Die Abrechnung kann nach Ende der Drückjagdsaison erfolgen. Sie erhalten hierzu eine Erinnerungsmail.

Wie - Schritte der Abrechnung:

  1. Einscannen/ Digitalisierung (z.B. durch "Handyfoto") Ihrer unterschriebenen und vollständig ausgefüllten Formulare im JPG-, JPEG- oder PDF-Format. Deckblatt und Einsatznachweis/e gehören immer zusammen. Für jeden abgerechneten Einsatz sind somit die Unterschriften des Antragstellers und einer weiteren Person, z.B. Jagdleiter oder Treiber/Helfer, auf den Formularen vorhanden. Bitte bewahren Sie die Originalbelege mindestens zwei Jahre auf.
    Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Nachweisformulare für die Einsätze von Treibern und Helfern, Stöberhunden oder von Nachsucheneinsätzen richtig und vollständig ausgefüllt und unterschrieben sind und erst dann eingescannt werden. Es ist immer ein Deckblatt mit einem oder mehreren Nachweisblättern einzuscannen. Bitte bewahren Sie diese Nachweise für Rückfragen oder Prüfungen mindestens 2 Jahre auf.
  2. Bereithalten Ihrer Registrierdaten (BW18xxxxx Registriernummer und die bei der Registrierung verwendete E-Mailadresse).
    Beides finden Sie auf Ihrer Registrierungsbestätigung. Bitte halten Sie Ihre Kontodaten ebenfalls bereit. Die Registriernummer BW18xxxxx entspricht Ihrer Auftrags-Nr. für das Zuwendungsverfahren.
  3. Melden Sie sich auf der Seite https://www.infrawild.de an.
    Geben Sie hierzu die BW18xxxxx-Registriernummer und die bei der Registrierung verwendete E-Mailadresse ein. Achten Sie auf die gleiche Schreibweise der E-Mailadresse.
  4. Aktualisieren Sie Ihre persönlichen Daten. Geben Sie bitte Ihre postalische Adresse an für die Zusendung des Zuwendungsbescheids und ggf. Ihre neue E-Mailadresse, welche ab sofort verwendet werden soll.
  5. Sie haben mit einer Registriernummer die Möglichkeit alle Förderarten (Treiber/Helfer, Stöberhund, Nachsuchengespann) auf einmal abzurechnen. Um abrechnen zu können, müssen Sie für jede Förderart die 100 EUR Auszahlungs-Mindestgrenze erreichen.
    Sofern Sie mehrere Registriernummern haben, empfehlen wir die jeweils zugehörige Förderart separat abzurechnen. Verwenden Sie nur eine Registriernummer, gilt für die damit abgerechneten Förderarten dieses Registrierdatum. In diesem Fall empfehlen wir Ihnen die erste Registriernummer zu verwenden. Bei der Abrechnung Treiber und Helfer kann grundsätzlich nur ein Jagdrevier je Registriernummer abgerechnet werden.
  6. Folgen Sie den weiteren Anweisungen der Online-Abrechnungsseite.
    Hilfreiche Erklärungen und Hinweise beinhaltet ein grüner Info-Button, den Sie an vielen Stellen finden.

Nach dem erfolgreichen Absenden des Online-Formulars erhalten Sie zeitnah Ihre Zuwendung aus dem InfraWild-Förderverfahren auf das angegebene Bankkonto, sowie auf postalischem Weg den InfraWild-Zuwendungsbescheid.

Wieviel – Euro

Honorierung je Einsatztag Bedingung Einsatzdauer
Stöberhund 25 € max. 4 Hunde min. 1,5 Std./Tag
Hundeführer 10 € mittreibend min. 1,5 Std./Tag
Nachsuchenhund 35 € max. 1 Hund min. 1 Nachsuche/Tag
Nachsuchenführer 10 € aktiv min. 1 Nachsuche/Tag
Treiber 10 € Entschädigung min. 20 € bar oder unbar min. 1,5 Std./Tag
Hilfspersonen der Bewegungsjagd 10 € Entschädigung min. 20 € bar oder unbar Einsatz bei Wildversorgung, Verkehrssicherung, Jagd- organisation (keine Bewirtung)

Wichtige Hinweise

Das Land stellt diese Zuwendungsverfahren ausschließlich digital zur Verfügung.Beträge unter 100 Euro können im Rahmen dieses Zuwendungsverfahrens nicht ausbezahlt werden. Das Verfahren endet mit der Feststellung des Auszahlungsbetrags.Einsätze vor der Registrierung sind nicht förderfähig. Es können nur Einsätze im Land Baden-Württemberg gefördert werden!Mindestdauer der Einsätze bei Bewegungsjagden müssen für Treiber und Stöberhunde je Tag mindestens 1,5 Std. ohne Unterbrechung betragen.Bei den Bewegungsjagden darf es über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus keine Freigabebeschränkungen auf Schwarzwild geben.Für die bejagbare Fläche des Jagdreviers dürfen bis zu 5 Treiber und 5 Hilfspersonen je 100 ha und Jagdjahr abgerechnet werden.Die Entschädigung je Treiber oder Hilfsperson muss einem Wert von mindestens 20 Euro (bar oder als Sachleistung) entsprechen. Mittreibende Stöberhundeführer, die Ihren Einsatz selbst abrechnen, dürfen nicht zusätzlich als Treiber abgerechnet werden. Hilfspersonen bei Bewegungsjagden müssen in den Bereichen Wildsuche, -bergung, -versorgung, -transport, Verkehrssicherung, Organisation (Registrierung der Jäger, Kontrolle Jagdscheine, Wildbret-Hygiene, -Beprobung) tätig sein. Der Einsatzbereich Bewirtung oder Verpflegung ist ausgeschlossen.Die eingesetzten Stöberhunde müssen geeignet sein. Je Hundeführer sind bis zu 4 eigene Stöberhunde je Tag abrechenbar.Die Nachsuchengespanne müssen vom Landesjagdverband BW anerkannt sein. Nachsucheneinsätze sind am Tag der Bewegungsjagd und ein Tag danach förderfähig, sofern diese drückjagdbedingt und notwendig sind und im Nachsuchebericht vermerkt werden.
Bitte beachten Sie bei der Antragstellung folgendes:
Die Zuwendungen werden als De-minimis-Beihilfen nach der Verordnung (EU) 1407/2013 der Kommission vom 18. Dezember 2013 über die Anwendung der Artikel 107 und 108 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union auf De-minimis-Beihilfen (ABl. L 352 vom 24.12.2013, S. 1) gewährt.

Subventionsbetrug

Alle Tatsachen von denen die Bewilligung, Gewährung, Rückforderung oder das Belassen der beantragten Förderung abhängig sind, sind subventionserheblich im Sinne von § 264 des Strafgesetzbuches (Subventionsbetrug).

Nach § 264 StGB macht sich strafbar, wer über subventionserhebliche Tatsachen falsche oder unvollständige Angaben macht oder Angaben hierüber unterlässt.

Datenschutzhinweise

Die folgenden Hinweise leiten Sie sicher und verständlich durch das Programm:

Zur Registrierung für Fördermaßnahmen für Dienstleistungen bei Drückjagden für Einzelreviere und Reviergemeinschaften, sowie für Jagdhunde und Hundeführer klicken Sie bitte hier

Hier werden die häufigsten Fragen beantwortet

Weitere Informationen

Weitere Informationen sind bei Bedarf erhältlich beim "Referat 31 - Recht und Verwaltung, Bildung" am Regierungspräsidium Stuttgart

Tel. 0711/904-13124

E-Mail: jagdfoerderung@landwirtschaft-bw.info

Stand: 08/2019

So sehen die Formulare aus:

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