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Revierausstattung

Fördermaßnahmen zur  Revierausstattung

Die Förderung der pauschalen Revierausstattung zur Unterstützung der Jägerinnen und Jäger bei der Schwarzwildbejagung wird im Jagdjahr 2019/20 erstmals angeboten.

Die Förderung ist in jedem Jagdjahr möglich und muss für jedes Jagdjahr neu beantragt werden.

Förderfähige Revierausstattungsgegenstände sind neue oder neuwertige, unmittelbar zur Durchführung einer Bewegungsjagd auf Schwarzwild im Revier nutzbare jagdliche Gegenstände des Reviers und im Rahmen der Wildbrethygiene bis zum Aufbrechen und Versorgen des Wildes dafür notwendige Geräte und Gegenstände. Antragsberechtigt ist grundsätzlich der Jagdausübungsberechtigte eines Jagdreviers (z.B. Revierpächter, Eigenjagdbesitzer).

Förderfähige Gegenstände sind:

  • Drückjagdstand (auch Bausätze oder Baumaterial)
  • Klettersitze
  • mobile Drückjagdsitze (z.B. Ansitzleiter)
  • Aufbrechbock
  • Aufbrechhilfseinrichtungen
  • Wildgehänge und -galgen
  • Wildkühlschränke oder –zellen,
  • Hinweis- und Warnschilder „Jagd“
  • Sonstige (In der Kategorie „Sonstige“ können Sie weitere Gegenstände frei beantragen, diese müssen jedoch vorab einer zweckgebundenen Einzelfallprüfung unterzogen werden.)

Beispiele für nicht förderfähige Gegenstände sind:

Revierausstattungsgegenstände für andere Jagdarten (geschlossene Kanzeln), Maschinen, Geräte, Werkzeuge, wie z.B. Motorsäge, Freischneider, Hochentaster, Stangensäge, Notstromaggregat, Alltagsgegenstände ohne Jagdbezug wie beispielsweise Wasserkanister oder Kühl-/Gefrierschränke.
Gegenstände aus den Bereichen Waffen, Munition, Optik, Fallen, Lockmittel, Kirrung, persönliche Jagdausrüstung, Kfz-Zubehör und Eigenleistungen sind ebenfalls nicht förderfähig.

Höchstzuschuss je Revier

Der Höchstzuschuss je Revier bemisst sich an der Größe der bejagbaren Revierfläche.



Bejagbare Fläche des Reviers

Höchst möglicher Zuschuss * Investitionssumme, um den Höchstbetrag zu erhalten
bis 500 ha 500 € ca. 1.667 €
bis 1.000 ha 1.000 € ca. 3.334 €
über 1.000 ha 1.500 € ca. 5.000 €

* Der Fördersatz beträgt generell 30% der Investitionssumme.

Hinweise zum Antragsverfahren

Die Angaben zu den von Ihnen geplanten Anschaffungen sind verbindlich und nicht mehr änderbar. Bitte tragen Sie die tatsächliche Anzahl an Gegenständen und die dafür vorgesehene Investitionssumme im Antragsformular ein. Der daraus folgende Zuwendungsbetrag wird Ihnen jeweils angezeigt. Der Fördersatz beträgt generell 30%. Die Zweckbindungsfrist gem. Nr. 6.1 VwV InfraWild beträgt 2 Jahre.

Nach der Antragstellung erhalten Sie von uns per E-Mail eine Bestätigung der Erteilung des sog. „Vorzeitigen Beginns“ für die vorgesehene Anschaffung. Ab diesem Zeitpunkt können Sie Käufe oder Bestellungen tätigen.

Bitte achten Sie darauf, dass keine Käufe, Bestellungen oder Auftragsvergaben vor der von uns gesendeten Bestätigung der Erteilung des sog. „Vorzeitigen Beginns“ getätigt werden. Vorherige Aktionen oder bereits vorliegende Rechnungen werden als vorzeitiger Beginn gewertet und schließen eine Förderung aus. Alle Anschaffungen sind immer mit Rechnungen und Zahlungsnachweisen (z.B. Kontoauszug) zu belegen.

Wichtige Hinweise

Das Land stellt diese Zuwendungsverfahren ausschließlich digital zur Verfügung.Beträge unter 100 Euro können im Rahmen dieses Zuwendungsverfahrens nicht ausbezahlt werden. Das Verfahren endet mit der Feststellung des Auszahlungsbetrags.Einsätze vor der Registrierung sind nicht förderfähig. Es können nur Einsätze im Land Baden-Württemberg gefördert werden!Mindestdauer der Einsätze bei Bewegungsjagden müssen für Treiber und Stöberhunde je Tag mindestens 1,5 Std. ohne Unterbrechung betragen.Bei den Bewegungsjagden darf es über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus keine Freigabebeschränkungen auf Schwarzwild geben.Für die bejagbare Fläche des Jagdreviers dürfen bis zu 5 Treiber und 5 Hilfspersonen je 100 ha und Jagdjahr abgerechnet werden.Die Entschädigung je Treiber oder Hilfsperson muss einem Wert von mindestens 20 Euro (bar oder als Sachleistung) entsprechen. Mittreibende Stöberhundeführer, die Ihren Einsatz selbst abrechnen, dürfen nicht zusätzlich als Treiber abgerechnet werden. Hilfspersonen bei Bewegungsjagden müssen in den Bereichen Wildsuche, -bergung, -versorgung, -transport, Verkehrssicherung, Organisation (Registrierung der Jäger, Kontrolle Jagdscheine, Wildbret-Hygiene, -Beprobung) tätig sein. Der Einsatzbereich Bewirtung oder Verpflegung ist ausgeschlossen.Die eingesetzten Stöberhunde müssen geeignet sein. Je Hundeführer sind bis zu 4 eigene Stöberhunde je Tag abrechenbar.Die Nachsuchengespanne müssen vom Landesjagdverband BW anerkannt sein. Nachsucheneinsätze sind am Tag der Bewegungsjagd und ein Tag danach förderfähig, sofern diese drückjagdbedingt und notwendig sind und im Nachsuchebericht vermerkt werden. Bitte beachten Sie bei der Antragstellung folgendes: Die Zuwendungen werden als De-minimis-Beihilfen gewährt und nach der Verordnung (EU) 1407/2013 der Kommission vom 18. Dezember 2013 über die Anwendung der Artikel 107 und 108 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union auf De-minimis-Beihilfen (ABl. L 352 vom 24.12.2013, S. 1) gewährt.

Subventionsbetrug

Alle Tatsachen von denen die Bewilligung, Gewährung, Rückforderung oder das Belassen der beantragten Förderung abhängig sind, sind subventionserheblich im Sinne von § 264 des Strafgesetzbuches (Subventionsbetrug).

Nach § 264 StGB macht sich strafbar, wer über subventionserhebliche Tatsachen falsche oder unvollständige Angaben macht oder Angaben hierüber unterlässt.

Datenschutzhinweise



Zur Registrierung für die Fördermaßnahme pauschale Revierausstattung klicken Sie bitte hier

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