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Aktuelle Preise KW 49/18

(Baden-Württemberg)


Ferkel (KW 41)
38,60
€/Ferkel
 
Schweine(S-P)
1,42
€/kg SG

Altsauen (M)
1,07
€/kg SG
↗  
Jungbullen (E-P)
3,79
€/kg SG
Kühe (E-P)
2,41
€/kg SG
Färsen (E-P)
3,40
€/kg SG
Kälber (E-P)
5,56
€/kg SG
Kälber (FlV)
4,66
€/kg LG
Kälber (Sbt.)
66,04
€/Tier
Eier (L/Boden)
20,75
Ct/Ei

Milch (Okt 18)*
35,97
Ct/Liter

Quelle: LEL, LBV, BLE

* vorläufig geschätzt

Tendenz gg. Vorwoche/Vormonat

Marktblick

 


Anlieferungsentwicklung bestimmt Milchpreise der nächsten Monate

Trotz der Dürre und der dadurch eigentlich zu erwartenden steigenden Preise zeigt sich der Milchmarkt derzeit eher negativ gestimmt.

Der Weltmarkt ist geprägt von einer weiteren Zunahme der Milchproduktion und des Handels. Davon sind auch die wichtigen Exportländer betroffen, so dass der Wettbewerb zunimmt. In Neuseeland haben bei den Versteigerungen im Rahmen des Global Dairy Trend Tenders die Preise seit Juni nahezu kontinuierlich um inzwischen 20 % nachgegeben. Die EU-Exporte sind zwar weiterhin hoch, trotz des seit Mai um rund 7 % schwächeren Euros sind hier die Erlöse entsprechend niedriger. Immerhin konnten inzwischen mit 205.000 t fast die Hälfte der MMP-Interventionsvorräte verkauft werden.

In Deutschland haben die hohen Verbraucherpreise den Butterverbrauch 2018 um 10 % einbrechen lassen. Entsprechend sind die Butterpreise inzwischen wieder bis auf 4,45 €/kg zurückgegangen. MMP stabilisiert sich bei 1,70 €/kg auf Interventionsniveau. Käse wird zwar rege nachgefragt, die Preise sind aber uneinheitlich. Inzwischen ziehen die Spotmilchpreise angebotsbedingt wieder an.

Die Anlieferungen in Deutschland liegen derzeit im Saisontief, Anfang November waren es -1,7 % gg. Vorjahr. Dürrebedingt lag Ostdeutschland -9 %zurück, der Westen produzierte mit +0,2 % dagegen immer noch mehr als im Vorjahr.

Mit Blick auf das fehlende Grundfutter, die hohen Kraftfutterpreise und das nach wie vor vorhandenen massive Niederschlagsdefizit sind die Haupteffekte der Dürre in Mittel- und Nordeuropa wohl erst 2019 zu erwarten.

Vor diesem Hintergrund werden die Preisabschlüsse mit dem LEH, mit -40 ct/kg für Butter und nur +1 ct/l für Trinkmilch (für 6 Monate) als unbefriedigend angesehen.

Die Anlieferungsentwicklung wird in den kommenden Monaten der bestimmende Faktor für die weitere Marktentwicklung sein.

© Riester, LEL Schwäbisch Gmünd

www.agrarmaerkte-bw.de

Stand: 21.11.2018

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AGRARMÄRKTE 2018

Kapitel 8 Vieh und Fleisch

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Jahresheft Vieh und Fleisch

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