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Kartoffeln für die Mikrowelle



Für das Mittagessen ist heutzutage kaum Zeit: Um die Wünsche der Verbraucher zu erfüllen und wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen sich Unternehmen im Verarbeitungs- und Vermarktungssektor ständig neuen Entwicklungen anpassen. Die Firma Wild investierte deshalb in die Herstellung von Convenience-Produkten, vor allem aus Kartoffeln.

Jede zweite Speisekartoffel wird in Deutschland nicht mehr frisch gehandelt und vom Verbraucher selbst zubereitet, sondern kommt in Form eines sogenannten Convenience-Produkts, also eines Halbfertig- oder Fertigprodukts, auf den Tisch. Die Weiterverarbeitung und die damit verbundene Wertschöpfung spielt deshalb für verarbeitende Unternehmen eine immer größere Rolle. Die Wild Kartoffelverarbeitung GmbH ist ein mittelständisches Familienunternehmen in Eppingen im Landkreis Heilbronn. Als Vermarkter für Speisekartoffeln und -zwiebeln ist es marktführend in Baden-Württemberg.

Um sich dem veränderten Markt anzupassen und verstärkt frische, regionale Verarbeitungsprodukte zur schnellen Zubereitung anbieten zu können, musste das Unternehmen jedoch investieren. Für die Produktion baute die Firma eine neue 10.000 Quadratmeter große Halle. Außerdem kaufte sie moderne Maschinen, um Kartoffeln und Zwiebeln zu schälen, zu kochen und zu Convenience-Produkten wie vorgekochten Kartoffeln, Suppen, Kartoffelbrei, Fein- und Rohkostsalaten zu verarbeiten. Ihre Investitionen wurden über das Programm „Marktstrukturverbesserung“ gefördert.

Autorin: Cordula Geisler/MLR



Dieser Artikel erschien 2017 in der Broschüre „Das kann der ELER – 30 Beispiele zur Förderung der ländlichen Entwicklung in Deutschland“, Herausgeberin: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume.

Hier geht's zur Broschüre.

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